Kreative Texte
Die perfekte Zitrone
Der Text thematisiert das Heranwachsen einer selbstbestimmten Generation jenseits der Vergleichskultur. Er kritisiert den kapitalistischen Gedanken der Gesellschaft. Die weibliche Protagonistin symbolisiert den Widerstand gegen Rollenklischees und das Patriarchat. Der Text plädiert für solidarische Freund:innenschaft ohne Konkurrenz.
Italienische Abschiede
Dieser Text liegt mir besonders am Herzen. Er beschäftigt sich damit, wie unterschiedlich Abschiede sein können – dass man sie aus zwei Perspektiven betrachten kann, dass am Ende auch ein Neubeginn wartet. Der Text spiegelt meine Trauerphasen wider und dient der Verarbeitung von Abschieden, die für mich schwer zu akzeptieren waren. Und der Neubeginn? Er ist wahrscheinlich der tröstlichste Teil des Abschieds.
Freund:innenschaftsmärchen
Es ist Zeit, mit den plakativen Botschaften der Märchen aufzuräumen. Schluss mit den klassischen Rollenbildern und Geschlechterzuschreibungen, die uns seit Jahrhunderten durch Überlieferungen eingetrichtert werden. Freund:innenschaftsmärchen ist eine Hommage an die platonische Liebe und bietet ein Happy End, das unserem Zeitgeist entspricht.
Sehr geehrtes Verliebtheitsgefühl
Der offene Brief an das schönste und aufregendste Gefühl der Welt ist vor allem eine Beschwerde. Verliebtsein bedeutet nämlich schwitzige Hände und ein rotes Gesicht. Irgendwie kommt dieses Gefühl immer in Begleitung von ein bisschen Unsicherheit. Die ganze Welt ist plötzlich in Rosa getaucht. Mit Sicherheit verliert man sich ein bisschen, wenn man verliebt ist. Ganz sicher ist aber auch, dass das Rosa irgendwann verblasst – und dann kommt die Liebe. Oder eben auch nicht.
liebesZUHAUSE
Dieser Text ist mein Versuch, mich mit der Lyrik anzufreunden. Er wendet sich bewusst von der Prosa ab. Mit liebesZUHAUSE möchte ich vor allem mit wenigen Wörtern viel ausdrücken. Inhaltlich widme ich mich der Liebe bzw. dem Verlust von Liebe – was passiert mit diesem Gefühl, wenn sich Menschen trennen? Wo geht es hin? Der Text soll festhalten, dass Erinnerungen über den Verlust hinweghelfen. Sie sind das, was für immer bleibt. Und am Ende wird ohnehin alles nur eine Erinnerung sein.
Freiheitsliebe
Dieser Text entstand nach dem Ende einer Beziehung – einer Zeit voller Verlorenheit, zu viel leerer Stunden und Einsamkeit. Doch mit der Zeit erkannte ich, dass mir in Wahrheit Freiheit geschenkt wurde. Oft fällt es schwer, dieses Freiheitsgefühl anzunehmen, weil wir Alleinsein mit Einsamkeit und Angst mit Furcht verwechseln. Doch Freiheit bringt immer Angst mit sich – und es liegt an uns, ob sie zum Gefängnis wird.
Ankerliebe
Ein schwermütiger Text für ein schwermütiges Thema. Wenn es um Krieg, Verletzung und Zerstörung geht, fehlen die Worte … Dennoch konfrontieren uns Nachrichten rund um die Uhr mit negativen Ereignissen, die aus Hass entstehen oder genau dieses Gefühl hervorrufen. Der Inhalt dieses Textes folgt keiner Chronologie – er spiegelt meine Gedanken wider, und zwar in genau dieser wirren Reihenfolge. Oft fällt es schwer, mitten in all den Krisen einen klaren Kopf zu behalten. Was dabei hilft? Schreib es nieder!
Es spiegelt sich das ZukunftsICH
Oft wünsche ich mir einen Leitfaden – einen Leidfaden, der mir den Weg zu meinem Innersten, meinem wahren Selbst zeigt. Die Identitätsfrage hängt über mir wie ein Damoklesschwert. Auf der Suche nach dem eigenen Selbst gerät man oft ins Stolpern, verirrt sich, wird von Menschen geprägt, strebt nach dem Traumjob – und all das ist eine einzige Odyssee. Die eigene Identität ist kein starres Konstrukt; Veränderungen sind die einzige Gewissheit. Woran man sich während der Irrfahrt allerdings festhalten kann, sind Werte.
Wortlose Sprache
Sprache entwickelt sich - manche Wörter kommen hinzu und manche gehen verloren. Sie passt sich eben unseren Lebensformen an. Für mich ist Sprache so wichtig, weil sie Menschen verbindet. Sie kann einen Streit schlichten, wenn man sie nicht als Waffe sondern als Werkzeug einsetzt. Gegenseitiges Verständnis wird durch sie möglich. In manchen Situationen fehlen uns dennoch die Worte, weil es oft nicht genug Wörter gibt, um ein Gefühl, einen Gedanken oder eine Zugehörigkeit zu beschreiben. Lasst uns also offen bleiben und den Wortschatz weiten, um für einen breiteren Horizont zu sorgen.
Liebe Marie
Ein Brief an meine zukünftige Tochter! Weisheiten, die auch meine tägliche Mantren sind. Vor allem schreibe ich über Erwartungen und darüber, dass sie nichts weiter können, als uns warten zu lassen. Alles, was ich heute vom Gestern gelernt habe und welche Überzeugungen sich mir daraus ergeben haben, halte ich im Brief an Marie fest.
Du kannst alles werden!
Narrative von denen ich mich immer noch jeden Tag befreie sind: Oh, diesen Traum haben aber viele! Hast du dir das auch gut überlegt? Da reinzukommen wird aber schwer! ... All das mag ja auch in gewisser Weise stimmen, aber manchmal muss man das Scheitern eben selber erfahren, und manchmal kann ja auch alles klappen.
Ausharren
Immer weiter im Hamsterrad! Darum geht's im Text Ausharren. Oft kann der Alltag mit all seinen Routinen zum Gefängnis werden. Vielleicht ist es aber auch nur der falsche Alltag mit den falschen Routinen? Aber wie bricht man aus? Wie hört man auf auszuharren? Spoilerwarnung: Dieser Text hat keine Antworten darauf, aber oft tut es gut, sich Dinge einfach nur von der Seele zu schreiben.
Drei pessioptimistische Visionen
Drei pessimistisch gezeichnete Visionen des Frauseins, die genügend Platz für Optimismus lassen, um eine attraktive Lebensoption darzustellen. Genau so würde ich den Text Drei pessioptimistische Visionen beschreiben. Welche Vision zur Wirklichkeit wird, haben wir nicht immer, aber oft selbst in der Hand, vor allem, wenn man das Privileg hat, unabhängig zu entscheiden.
Berührbar
Berührbar ist ein Text, der zu Sanftheit aufruft, und mich selbst daran erinnern soll, dass es nach jedem Rückschlag weitergeht... dass ein neuer Job dort draußen auf dich wartet, dass die nächste Liebe vielleicht gleich um die Ecke auf dich wartet... Ein berührbares Herz ist alles, was man dazu braucht.
Aufbruch
Manchmal glaube ich, dass in mir eine rebellische Seele wohnt. Etwas, das mich immer wieder dazu aufruft, neue Abenteuer zu erleben. Raus aus dem engen Kostüm und den schmerzenden Schuhen! Die Arbeitstasche in den letzten Winkel der Wohnung geworfen und auf zur großen Reise!
Die Löwin in dir!
Mansplaining ist etwas, das Frauen hassen und Männer nicht kennen. Situationen, in denen man nicht gehört, oder nicht für voll genommen wird, lassen deine innere Miezekatze zur Löwin werden. Der Text Die Löwin in dir! ist ein Text, der versucht, sich in binäre Geschlechterrollen einzufühlen, und lässt offen, ob das eigene Ego oftmals der wahre Bösewicht ist. Wieso machen wir es nicht ALLE so wie Pumbaa - liebevoll!
Vermissungen
Oft ist das Gefühl, Vergangenes zu vermissen gar nicht so schön. Vermissungen möchte man immer loslassen, sich vom schweren Herzen befreien, die sie einem machen... Meistens zeigen einen Vermissungen aber auch nur, dass man vieles richtig gemacht hat. Eigentlich sind Vermissungen sogar ziemlich wichtig, weil sie einen erinnern, wie schön das Leben doch an manchen Tagen sein kann.
gemEINSAM
Dieser Text ist tatsächlich an einem einsamen Samstagabend im Bett entstanden. Gedanken über das tolle und aufregende Leben der anderen, die an einem Samstagabend bestimmt noch nie alleine waren, kreisten in meinem Kopf. Und dann dachte ich mir, warum nicht darüber schreiben? Wer gibt schon gerne zu, dass er sich von Zeit zu Zeit einsam fühlt? Genau deshalb möchte ich darüber schreiben, um auch aus der Einsamkeit eine Gemeinsamkeit zu machen.
Mach's gut
Wie oft müssen wir uns von einer Liebe verabschieden, Luftschlösser aus ihren luftigen Höhe befreien, um das eigene Herz zu retten! Und manchmal muss man dann einfach "Mach's gut" sagen - trotz großer Gefühle, ohne großes Drama. Manche Geschichten sind eben schnell erzählt, aber nicht weniger prägend. Für ein "Mach's gut" braucht es Mut, ein starkes Herz und ganz viel Ehrlichkeit. Eine Sonne, die untergeht, geht aber auch irgendwann wieder auf. Und das mit jemanden, der vielleicht bleibt, ohne darum zu bitten. Genau darum geht's in diesem Text.